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Warum man (fast) nie Tortendiagramme verwenden soll?

Weil es kognitiv gesehen eine bessere Alternative gibt, denn grundsätzlich gilt: meistens ist ein Balkendiagramm die bessere Wahl.

Warum?

Die Linienlänge (ein so genanntes pre-attentive attribute) lässt sich von unseren Augen genauer und schneller verarbeiten als Flächen, wie es bei Kreissegmenten der Fall ist. Das hat beispielsweise zur Folge, dass man sich bei zwei fast gleich großen Werten (denken Sie an zwei Parteien, die bei einer Wahl fast gleich viele Mandate errungen haben) sehr schwer tut, mit bloßem Hinsehen festzustellen, welcher Wert größer ist.

Eine Ausnahme

Es gibt meiner Meinung nach einen Anwendungsfall, für den Kreisdiagramme dennoch sehr gut funktionieren. Nämlich dann, wenn es vor allem darum geht, Teile eines Ganzen darzustellen. Das kann dann nützlich sein, wenn die Präsentation von noch unbekannten Daten (Infografiken, Daten-Exploration) im Vordergrund steht.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Balkendiagramme Daten genauer und schneller kommunizieren als Tortendiagramme. Einen ausführlicheren Artikel über Tortendiagramme / Pie Charts finden Sie auf dem Uncharted Blog des Berliner Startups Datawrapper.

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